m a r t i n

Begann mit acht Geige zu spielen und seinem Vater nachzueifern, besuchte Unterricht bei Josef Signer und Noldi Alder und bestritt mit zwölf seinen ersten Auftritt. Er war Mitglied der Buebestriichmusig Wissbad, der Striichmusig Wissbad, des Hof Quintetts und war musikalischer Leiter des Chors Sonnwendlig. 2000-2012 spielte er im Quartett Laseyer die Geige. In der Familie geben Martin und seine Frau Monika die Freude an der Musik weiter. 2014 gründete Martin mit seinen beiden älteren Söhnen die Familienkapelle Dobler, die ein Jahr später mit dem ersten Auftritt von Tochter Anja zur Striichmusig Dobler wurde. Dass seit 2021 alle vier Kinder mitspielen freut Martin ganz besonders. Er leitet die Probenarbeit und arrangiert auch ideenreich sämtliche Stücke, damit es für alle spannend und anspruchsvoll bleibt.

a n d r i n

Violine war schon immer sein Wunschinstrument. Er begann mit acht Geige zu spielen, erhielt klassischen Unterricht bei Aleksandra Andris und holte sich mit elf Jahren einen 1. Preis mit Auszeichnung beim Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb. Darauf folgten die Verleihung des Gontner Sprungbretts und mehrere schöne Auftritte als klassischer Solist. Darunter 2020 und 2025 mit der Orchesterwerkstatt Appenzell und 2024 sogar als Konzertmeister mit dem Jugendorchester St.Gallen. Seinen Berufswunsch verfolgt und erfüllt er sich genauso überlegt, koordiniert und einsatzfreudig. Landmaschinenmechaniker wie sein Vater, das war ebenfalls schon früh klar. Alle, welche die EuroSkills 2025 verfolgten, wissen, dass er in Dänemark für die Schweiz Gold errang. Auch in seiner Freizeit sucht er die Herausforderung beim Joggen, Wandern oder Biken.

f a b i a n

Mit drei wusste er, er möchte Hackbrett spielen. Mit sieben konnte er in die Stunde zu Albert Graf und erarbeitete sich rasch ein grosses Repertoire. Mit neun die ersten Auftritte mit der Familienkapelle Dobler. Mit 13 der Folklore-Nachwuchspreis, mit 14 der Viva-Nachwuchspreis und die ersten Fernsehauftritte. Das besondere Hackbrett spielte einst Onkel Kläus †, es hat einen erweiterten Tonumfang, eine Schalldämpfung und ermöglicht damit ein umfangreicheres Spiel, welches Fabian gerne auslotet und einbringt. Beeindruckenderweise spielt Fabian fast alles auswendig, ohne Noten. Von Beruf ist Fabian Elektroniker und in der Freizeit spielt er leidenschaftlich gerne Klavier oder ist mit seiner Drohne unterwegs, um die schönsten Landschaftsbilder einzufangen.

a n j a

Anja begann, wie ihre Brüder, im Kindergarten mit Flötenunterricht, ein Jahr später mit Cellounterricht bei Katharina Weissenbacher. Mit Anja und dem Cello wurde aus der Familienkapelle Dobler die Striichmusig Dobler, mit der sie drei Jahre später 2018 den Folklore- und 2019 den Viva-Nachwuchspreis feiern durfte. Anja spielt auch, wie alle anderen Doblers, klassisch in der Orchesterwerkstatt Appenzell mit, 2024 sogar als Solistin. In der Streichmusik sorgen die Arrangements des Vaters dafür, dass sie nebst Nachschlägen und Läufli auch ganze Solopassagen gestalten kann. Anja ist Fachangestellte Gesundheit FaGe und startet im Herbst mit der Weiterbildung zur Pflegefachfrau HF. Anspruchsvoll auch ihr Hobby, mit ihrem äusserst eleganten Sportpferd «Celestino», genannt «Cello», ist Anja auch auf Spring-Parcours vivacissimo unterwegs.

l o r e n z

Lorenz hat natürlich mit seinen älteren Geschwistern Vorbilder, aber erst mit ihm, mit der zweiten Geige ist die Striichmusig Dobler eine Original Appenzeller Streichmusik (Zwei Geigen, Cello, Hackbrett und Bass). Bereits mit sieben begann Lorenz Geigenunterricht bei Aleksandra Andris. Meist spielt er die zweite Stimme, aber mit zunehmender Sicherheit immer öfter auch «veruus» (die erste Stimme). Den ersten grossen Erfolg durfte er mit der Familienformation am Alpenländischen Volksmusik- wettbewerb in Innsbruck feiern. Dort wurde die Striichmusig Dobler 2024 mit einem 1. Platz und dem Prädikat «ausgezeichnet» bewertet. Auch beruflich zieht er in die gleiche Richtung wie sein älterer Bruder Andrin: Lorenz lernt Landmaschinenmechaniker, sogar im gleichen Betrieb. Den Weg dorthin steuert er das weisse 30-er Jeepli. Souverän.