m a r t i n

Vater und musikalischer Leiter der Streichmusik Dobler, begann mit acht Jahren seinem Vater im Geigenspiel nachzueifern. Bei Josef Signer und Noldi Alder durfte er klassischen Geigenunterricht nehmen. Als jüngster Sohn von Horn Sepp, dem legendären Volksmusiker und Komponisten erfuhr er die nötige Unterstützung, um sich auch den Weg in die Volksmusik zu ebnen. Mit 12 Jahren durfte er sich bereits bei ersten Auftritten in der Formation „Buebestriichmusig Wissbad“ bewähren. Über viele Jahre hinweg erweiterte die Gruppe ihr Repertoire und spielte als „Striichmusig Wissbad“ an unzähligen Anlässen. Im Hof Quintett spielte Martin mit drei seiner Geschwister in der Besetzung Panflöte, Hackbrett, Klavier, Bass und Geige und bei der Leitung des Chores „Sonnwendlig“ war er als musikalischer Leiter und Sänger tätig. Im Jahre 2000 trat Martin dem Quartett Laseyer bei. Mit viel Freude stellte er sich der grossen Herausforderung und sammelte über 12 Jahre hinweg Erfahrungen in ganz neuen Stilrichtungen. In dieser Zeit wurden fünf CD’s aufgenommen. Aus beruflichen Gründen und weil die Zeit für Familie und Freizeit immer knapper wurde, entschied er sich 2012 die Formation zu verlassen. Mit grosser Freude wurde im Juni 2014 die Familienkapelle Dobler ins Leben gerufen. Andrin, Fabian und Martin durften ihre ersten Auftritte bestreiten und erweiterten ihr Repertoire auf aktuell 2 ½ Stunden Spielzeit. Im Dezember 2015 stiess Anja mit dem Cello zur Gruppe und gab der Formation ihren neuen Namen: Striichmusig Dobler

a n d r i n

Unser Ältester, durfte nach einem Jahr Flötenunterricht in der zweiten Klasse auf sein Wunschinstrument die Geige wechseln. Seither geht er zu Aleksandra Andris (Musikschule Appenzell) in den klassischen Geigenunterricht. Einen grossen Erfolg feierte Andrin im Mai 2015, als er am Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb, in der Sparte klassische Musik vor 1750, einen 1. Preis mit Auszeichnung erreichte. Darauf folgten im November 2015 eine Auszeichnung des Kantons Appenzell Innerrhoden und im September 2016 die Verleihung des „Gontner Sprungbrett“. Die volkstümliche Musik liegt Andrin trotz allem näher. Mit viel Freude vermittelt ihm Papa Martin dazu das nötige Rüstzeug. 2018 durfte die Striichmusig Dobler den Schweizerischen Folklorenachwuchspreis entgegennehmen. Diese Auszeichnung ermöglichte ihr die Teilnahme an der Fernsehsendung „Viva Volksmusik“. In dieser Sendung traten die drei Siegerformationen aus dem Nachwuchswettbewerb (Sparten: Jodel, Alphorn und Instrumental) nochmals gegeneinander an. Das Publikum wählte schliesslich die Striichmusig Dobler als Gewinnerin des „Viva Nachwuchspreises 2019“.

f a b i a n

geboren 2005, wusste schon mit drei Jahren, dass er einmal Hackbrett spielen wollte. Trotzdem besuchte auch er ein Jahr den Flötenunterricht, bevor er in der 1. Klasse zu Albert Graf (Musikschule Appenzell) in die Stunde gehen durfte. Seither hat er ein beeindruckendes Repertoire erlernt, welches er komplett auswendig spielt. Fabians Hackbrett ist etwas ganz Besonderes, denn es gehörte einst seinem verstorbenen Onkel Kläus. Der grosse Tonumfang und die Schalldämpfung motivieren Fabian dazu, Neues auszuprobieren. Mit Begeisterung übt er neue Variationen der Begleitung und erweitert somit die Spielmöglichkeiten der ganzen Gruppe. Auch für ihn war der erste Fernsehauftritt ein ganz besonderes Erlebnis. Er freut sich riesig über den „Viva Nachwuchspreis 2019“!

a n j a

Ihre „musikalische Laufbahn“ begann auch bereits im Kindergarten. Auch sie besuchte zuerst ein Jahr den Flötenunterricht, ehe sie sich ans Cello setzen durfte. Seit 2014 wird sie von Katharina Weissenbacher (Musikschule Appenzell) unterrichtet. Mitte Dezember 2015 durfte sie zum ersten Mal mit der Familienkapelle öffentlich auftreten. Mit Anja wurde die Familienkapelle zur Striichmusig Dobler. Die zunehmend schwierigeren Arrangements, die Papa Martin für die Gruppe schreibt, fordern Anja heraus und machen das Zusammenspiel interessanter. Für Anja ist der Folklorenachwuchspreis 2018 etwas ganz Grosses. Auch der Auftritt im Fernsehen bei Nicolas Senn hat ihr grossen Spass gemacht und sie geniesst den Rummel rund um den Sieg des „Viva Nachwuchspreises“.

l o r e n z

Unser Jüngster hat ebenfalls in der ersten Klasse mit dem Geigenunterricht angefangen. Er eifert seinen grossen Geschwistern nach und durfte vor kurzem seinen ersten öffentlichen Auftritt mit der Familie bestreiten. Er übt fleissig und darf bereits bei einigen Stücken die erste Stimme übernehmen. Sein erstes eigenes „root Liibli“ und die „Ohreschuefle“ freuen ihn besonders und er trägt sein „Sennehäss“ voller Stolz.